Manchmal, aber es ist riskant — und in sicherheitskritischen Anwendungen oft nicht akzeptabel. Industrielle Bremsbeläge/-belagmaterialien sind als Teil des kompletten Bremssystems ausgelegt. OEM-Teile sind hinsichtlich Reibungskoeffizientenstabilität, Hitzebeständigkeit, Verschleißrate und Verträglichkeit mit der Scheiben-/Trommelmaterialien und der Betätigungskraft validiert. Ein Nicht-OEM-Belag mit leicht abweichender Formulierung kann das Drehmoment, das Ansprechverhalten und die thermische Leistung verändern.
Risiken umfassen: verringerte Haltekapazität, Bremsfading in Notfällen, beschleunigten Verschleiß der Bremsscheibe oder des Rades, erhöhte Geräusch-/Vibrationsemissionen und unvorhersehbares Verhalten über Temperaturbereiche. Nicht-OEM-Teile können außerdem Garantien aufheben oder die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und Hubvorschriften gefährden.
Wenn Sie Alternativen in Betracht ziehen müssen, verlangen Sie vollständige technische Dokumentation (Materialtyp, µ-Bereich, maximale Temperatur, Kompressibilität, Verbindungsmethode) und verifizieren Sie die Leistung in kontrollierten Tests. Für Krane, Winden, Aufzüge und personenbezogene Systeme ist die sicherste und am besten zu begründende Vorgehensweise die Verwendung originaler OEM-Ersatzteile und die Aufrechterhaltung der Rückverfolgbarkeit für Prüfungen und Vorbeugung von Zwischenfällen.



