Ja, viele Kranbremsbeläge profitieren nach dem Austausch von einem kontrollierten Einlaufprozess. Das Einlaufen passt die Reibfläche allmählich an die Scheibe oder das Bremsscheibenrad an, verbessert die Kontaktfläche und stabilisiert den Reibungskoeffizienten. Ohne diesen Prozess können ungleichmäßiges Drehmoment, Geräusche, Glanzbildung oder lokale Überhitzung auftreten—besonders bei Hochleistungsaufzügen oder Fahrantrieben.
Ein typischer Einlaufansatz verwendet eine Reihe von moderaten Stopps anstelle wiederholter harter Stopps. Für Kräne sollte das Einlaufen unter kontrollierten Bedingungen mit sicherem Abstand erfolgen, wobei die Last und die Bremsenergie schrittweise erhöht werden, wie vom Bremsenhersteller empfohlen. Bei VFD-Systemen koordinieren Sie die Verzögerung, damit die Bremse nicht unnötig Energie früh im Prozess aufnehmen muss.
Bestätigen Sie immer: korrekte Ausrichtung, angemessener Luftspalt/Abstand und saubere Reibflächen vor dem Einlaufen. Wenn keine Einlaufanleitung bereitgestellt wird, fordern Sie OEM-Anweisungen an—unsachgemäßes Einlaufen kann die Lebensdauer der Beläge verkürzen und die Bremsenzuverlässigkeit verringern, was sich direkt auf die Sicherheit der Kräne auswirkt.


