Wie erkennt man Federermüdung oder -ausfall bei einer sicherheitsrelevanten Kranbremse?

Bei einer sicherheitsrelevanten Bremse sorgen Federn für die grundlegende Bremskraft. Federermüdung oder -bruch kann das Bremsmoment verringern und die Lasthaltung beeinträchtigen. Warnzeichen sind unter anderem Nachlaufen der Last nach dem Bremsen, längere Bremswege, verringerte Klemmkraft, inkonsistentes Einrasten oder erhöhter Aktuatorweg zum Lösen/Anlegen. Bei einigen Designs kann man auch ungleichmäßigen Belagverschleiß sehen…

Bei einer sicherheitsrelevanten Bremse sorgen Federn für die grundlegende Bremskraft. Federermüdung oder -bruch kann das Bremsmoment verringern und die Lasthaltung beeinträchtigen. Warnzeichen sind unter anderem Nachlaufen der Last nach dem Bremsen, längere Bremswege, verringerte Klemmkraft, inkonsistentes Einrasten oder erhöhter Aktuatorweg zum Lösen/Anlegen. Bei einigen Designs kann man auch ungleichmäßigen Belagverschleiß sehen, wenn die Federkraft nicht mehr ausgeglichen ist.

Die Inspektion sollte die Überprüfung des Federzustands auf Korrosion, Risse, Verformungen umfassen und die freie Länge oder Kraft mit den OEM-Spezifikationen vergleichen. Da Federn oft als Set arbeiten, kann das Austauschen nur einer Feder ein Ungleichgewicht erzeugen; viele OEMs empfehlen, Federpakete als abgestimmtes Set zu ersetzen, um das ausgelegte Drehmoment und die Symmetrie wiederherzustellen.

Wenn ein geringes Federkraft vermutet wird, sollte man sich nicht auf „es funktioniert noch“ verlassen. Führen Sie kontrollierte Halteprüfungen bei Nennlast durch und überprüfen Sie, wo möglich, das Bremsmoment. Im Sicherheitsmanagement von Kränen ist der Zustand der Feder ein kritischer Punkt für die Einhaltung von Vorschriften und die Risikokontrolle.

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