Die häufigsten Installationsfehler sind falscher Luftspalt/Schuhabstand, Fehlstellung der Bremse zum Scheibe oder Rad und unsachgemäße Verbindungsgeometrie (Stangenlänge, Hebelwinkel, Federvorspannung). Diese Fehler können Schleifen (Überhitzung), verzögerte Kupplung, verringertes Drehmoment oder ungleichmäßigen Verschleiß verursachen. Ein weiteres häufiges Problem ist falsche Verkabelung oder falsche Auswahl der Stromversorgung für elektromagnetische Bremsen—Unterspannung und falsche Gleichrichter führen zu schwacher Freigabe und Überhitzung der Spule.
Grenzschalter und Verriegelungen sind ebenfalls kritisch: falsch eingestellte Bremsen-Öffnungsschalter können Bewegungen vor vollständiger Freigabe zulassen, was Stoßbelastungen und Belagschäden verursacht; falsch eingestellte Verschleißschalter können vor dem Unterschreiten sicherer Drehmomentwerte keine Warnung ausgeben.
Schließlich kann das Mischen von Nicht-OEM-Belägen oder Federn die Reibungskoeffizienten und die Klemmkraft verändern, was zu unvorhersehbarem Verhalten führt. Inbetriebnahme sollte die Messung des Spielraums, mehrere An- und Ausschaltzyklen, kontrollierte Stopp-Tests und Dokumentation umfassen. Die Installation der Kranbremse sollte wie die Inbetriebnahme eines Sicherheitssystems behandelt werden—nicht als routinemäßige Montage.


