Eine Sicherheitsbremse (auch als Stromausbremse oder Federbremse bezeichnet) ist so ausgelegt, dass sie automatisch aktiviert wird, wenn die Stromversorgung unterbrochen wird. In ihrem natürlichen Zustand üben starke Federn eine Klemmkraft auf die Scheibe oder Trommel aus. Strom—hydraulisch, pneumatisch, elektromagnetisch oder elektro-hydraulisch—wird nur verwendet, um die Bremse für die Bewegung zu lösen. Wenn die Stromversorgung aufgrund eines Notstopps, Kabelschäden oder eines landesweiten Stromausfalls ausfällt, greift die Bremse sofort, um die Last zu sichern oder die Maschine zu halten.
Verwenden Sie eine Sicherheitsbremse immer dann, wenn unkontrollierte Bewegungen Verletzungen, Geräteschäden oder regulatorische Verstöße verursachen könnten. Typische Anwendungen sind Kran- und Hebemaschinen, Windturbinen-Yaw- und Rotorbremsen, Bergbauschächte, Abwärtsförderbänder (Rücklaufverhinderung) und Aufzugsanlagen.
Sicherheitsbremse bedeutet nicht automatisch „Notstopp-fähig“ für häufige dynamische Bremsungen—überprüfen Sie stets den Betriebszyklus, die Energiekapazität und die thermischen Grenzen. Bei richtiger Auswahl ist die Sicherheitsbremse eine grundlegende Sicherheitsphilosophie, kein optionales Merkmal.



