Was ist der Reibungskoeffizient und warum ist er für Industriebremsen wichtig?

Der Reibungskoeffizient (mu, µ) beschreibt, wie viel Reibungskraft eine Beläge gegen eine Scheibe oder Trommel bei einer bestimmten Klemmkraft erzeugt. Einfach ausgedrückt, beeinflusst er stark das Bremsmoment. Wenn µ niedriger als erwartet ist, kann die Bremse keine Last halten oder innerhalb der erforderlichen Grenzen anhalten. Wenn µ höher ist, […]

Der Reibungskoeffizient (mu, µ) beschreibt, wie viel Reibungskraft eine Beläge gegen eine Scheibe oder Trommel bei einer bestimmten Klemmkraft erzeugt. Einfach ausgedrückt, beeinflusst er stark das Bremsmoment. Wenn µ niedriger als erwartet ist, kann die Bremse keine Last halten oder innerhalb der erforderlichen Grenzen anhalten. Wenn µ höher ist, kann die Bremswirkung abrupt werden, was Stoßbelastungen, Vibrationen oder strukturelle Belastungen verursacht—besonders bei Hebe- und Positionierausrüstung.

Im echten industriellen Einsatz ist µ keine festgelegte Einzelzahl. Es ändert sich mit Temperatur, Geschwindigkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Verschleiß und Kontamination. Deshalb ist ein stabiles Reibungsverhalten über die Betriebsbedingungen hinweg oft wichtiger als die maximale Reibung.

Bei der Auswahl oder dem Austausch von Reibmaterialien sollte der für die Bremse ausgelegte µ-Bereich eingehalten werden. Ein „fast ähnlicher“ Aftermarket-Belag kann unsicher sein, da kleine µ-Änderungen große Drehmomentunterschiede verursachen können. OEM-Beläge sind formuliert und validiert, um vorhersehbares Drehmoment, thermisches Verhalten und Verschleißraten zu liefern, die mit dem Bremssystemdesign und den Zertifizierungsanforderungen übereinstimmen.

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