Was sollte eine Überkopf-/Brückenkranbremse während eines Notstopps (E‑Stop) erreichen?

Während eines Notstopps muss eine Überkopf- oder Brückenkranbremse schnell anziehen, eine vorhersehbare Verzögerung bieten und die Last ohne übermäßiges Durchrutschen halten. Wichtige Kennzahlen sind in der Regel die Reaktionszeit (Befehl bis Bremsmoment), die Bremszeit/-strecke und die maximal zulässige Lastabweichung (insbesondere beim Heben). Für Hakenbremsen ist die Priorität, unkontrolliertes Absenken zu verhindern—also eine Sicherheitsbremse…

Während eines Notstopps muss eine Überkopf- oder Brückenkranbremse schnell anziehen, eine vorhersehbare Verzögerung bieten und die Last ohne übermäßiges Durchrutschen halten. Wichtige Kennzahlen sind in der Regel die Reaktionszeit (Befehl bis Bremsmoment), Bremszeit/-strecke, und maximale zulässige Lastabweichung (insbesondere beim Heben). Für Hakenbremsen ist die Priorität, unkontrolliertes Absenken zu verhindern—also eine Sicherheitsbremse (Feder-angezogen, stromgelöst) ist die Grundanforderung.

In VFD-gesteuerten Systemen hängt die E‑Stop-Leistung auch von der Koordination ab: Das Antriebsmoment sollte entfernt oder angemessen hochgefahren werden, während die mechanische Bremse zum richtigen Zeitpunkt anzieht, um Stoßbelastungen oder Hakenhüpfen zu vermeiden. Tests sollten unter kontrollierten Bedingungen und mit repräsentativen Lasten durchgeführt werden, mit Dokumentation für Konformität und Audits.

Eine Bremse, die auf dem Papier das Drehmoment erfüllt, kann die E‑Stop-Anforderungen dennoch nicht erfüllen, wenn sie überhitzt, schleift oder einen zu großen Luftspalt hat. Bewerten Sie das Notstopp-System immer als vollständige Systemfunktion.

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