Kräne in der Metallurgie und Stahlwerken sind extremen Temperaturen, abrasivem Staub, Schlacke, Vibrationen und Stoßbelastungen ausgesetzt. Bremsen in diesen Umgebungen müssen bei erhöhten Temperaturen stabiles Drehmoment liefern, Fading widerstehen und die mechanische Integrität bei harscher Kontamination bewahren. Dies führt oft zur Auswahl von schweren elektro-hydraulischen Bremsen mit robusten Verbindungen, hitzebeständigen Reibmaterialien (häufig halbmatalisch, manchmal sintert, wo geeignet), und Designs, die trotz Staub und Schlacke wartbar bleiben.
Wärmemanagement ist entscheidend: Schlepp- oder zu kleine Bremsen überhitzen schnell, glätten Beläge und beschädigen Bremsräder/-scheiben. Komponenten sollten geeignete Dichtungen, hitzebeständige Materialien wo nötig und Schutzabdeckungen, wo praktikabel, haben.
Wartungszugang ist wichtig, weil Ausfallzeiten teuer sind – wählen Sie Designs mit einfachem Belagwechsel und klaren Einstellverfahren. Für kritische Kräne (z. B. Löffelkräne) sind Redundanz (Doppelbremsen) und ausfallsichere Architektur oft erforderlich. Richten Sie die Bremsenspezifikation stets nach der Traglastklasse des Krans und den Sicherheitsstandards der Anlage aus.


