Welche Reibungsmaterialien werden in industriellen Bremsbelägen verwendet?

Industrielle Bremsbeläge bestehen üblicherweise aus asbestfreien Verbundstoffen, die für spezifische Drehmoment-, Temperatur- und Verschleißanforderungen entwickelt wurden. Die Hauptkategorien sind: organisch (NAO), halbmatalisch und sintermetallisch. Organische Beläge sind tendenziell leiser und weniger abrasiv, können aber schneller verschleißen und weniger Hitze vertragen. Halbmatalische Beläge bieten eine starke Haltbarkeit, gute Hitzeverträglichkeit und stabile Reibung…

Industrielle Bremsbeläge bestehen üblicherweise aus asbestfreien Verbundstoffen, die für spezifische Drehmoment-, Temperatur- und Verschleißanforderungen entwickelt wurden. Die Hauptkategorien sind: organisch (NAO), halbmatalisch, und sintermetallisch. Organische Beläge sind tendenziell leiser und weniger abrasiv, können aber schneller verschleißen und weniger Hitze vertragen. Halbmatalische Beläge bieten eine starke Haltbarkeit, gute Hitzeverträglichkeit und stabile Reibung für den Schwerlastgebrauch. Sintermetallische Beläge bieten die höchste Temperaturbeständigkeit und starke Leistung unter harten Bedingungen (nass, schmutzig, hohe Energie-Stops), können jedoch abrasiver und teurer sein.

Die Materialauswahl sollte mit Ihrem Betriebszyklus und Ihrer Umgebung übereinstimmen. Ein Kranhaken mit häufigen Stopps benötigt möglicherweise eine höhere thermische Kapazität als eine statische Halteanwendung. Bergbau- und Abwärtsförderbandsysteme priorisieren möglicherweise die Fade-Resistenz und Kontaminationsbeständigkeit.

Da das Reibungsmaterial direkt das Bremsmoment und das Wärmeverhalten bestimmt, ist die Verwendung von OEM-zugelassenen Belagsformulierungen entscheidend. Ersatzstoffe können den Reibungskoeffizienten verändern, den Verschleiß von Scheibe/Trommel beschleunigen und Sicherheitsreserven verringern.

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